Aktuelle Änderungen der Golfregeln
Immer wieder werden die Golfregeln aktuellen Entwicklungen und Erfordernissen angepaßt. Je besser ein Spieler die Golfregeln kennt, desto eher kann er sie zu seinem Vorteil nutzen. Golfregeln sind nämlich nicht dazu da, einen Spieler zu bestrafen, allenfalls schlechte Schläge. Folgedne Änderungen sind in 2012 besonders wichtig
Das gemeinhin sehr unbeliebte CSA-Verfahren zur mathematischen Anpassung von Spielergebnissen weicht dem sogenannten CBA (Computed Buffer Adjustment). Wesentlicher Unterschied ist, daß nicht mehr die Zahl der erzielten Stableford-Punkte verändert wird. Das gespielte Ergebnis bleibt bestehen, stattdessen wird die Pufferzone variiert. Außerdem sollen mit dem neuen Verfahren 80% der vorgabenwirksamen Wettspiele keine Anpassung mehr erfahren.
Regel 6-3 Abspielzeit
Die in der Anmerkung zugelassene 5-Minuten-Regel wird künftig als unmittelbar gültig integriert.
Regel 13-4 Ball im Hindernis, unzulässige Handlungen
Ab 2012 darf ein Bunker auch vor dem Schlag geharkt werden, sofern dadurch die Spiellinie nicht verbessert wird.
Regel 18-2 Ball in Ruhe durch Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung bewegt
Hier wird es künftig eine Ausnahme geben, die die Strafe erläßt. Sobald diese Ausnahme im Wortlaut vorliegt, finden Sie die Erklärung hier.
Amateur-Statut
Die bisher für Hole-in-One-Preise gültige Preisgrenze von 750€ gilt nicht mehr.
EDS-RundenEDS-Runden können künftig auch in der DGV-Vorgabenklasse 2 gespielt werden. Außerdem entfällt die Begrenzung der Anzahl möglicher EDS-Runden in den DGV-Vorgabenklassen 3 und 4. EDS-Runden sind dann auch über 9 Löcher möglich.
Seit Januar 2008 sind für alle Wettspiele und Golfspieler Schlägerköpfe verboten, deren Trampolineffekt einen festgelegten Wert überschreitet. Das gilt nicht für Schlägerköpfe, die 1998 oder früher hergestellt worden sind. Eine Liste aller nicht mehr zugelassener Schlägerköpfe finden Sie hier.
